Vanessa-Frätzchen wurde am 4. Februar von dem leistungsstarken und formschönen schwarzroten Rüden Kobeddus Graal gedeckt.

Alle Babys sind vergeben.

Neue Welpen gibt es erst wieder in 2012!

Dixi ist letztlich vom Traumwurf übriggeblieben, dabei habe ich es mir nicht einfach gemacht. Formlich war Dixi die Beste, auch wenn ich mir Doros Kopf auf ihr gewünscht hätte, aber man kann nicht alles haben. Jagdlich hatte sie bei allen Tests, die ich mit den Welpen gemacht habe, die Nase vorn. Ich hoffe, dass sie die Fahne des Zwingers weiter hoch halten wird....
Aus Baby Dixi ist inzwischen eine bildhübsche kleine Hündin geworden.


Bei der Landesdelegierten-versammlung 2007 erhielt der Zwinger die silberne Züchterauszeichnung für die Gebrauchszucht.....

....und weil Gebrauch und Schönheit sich hier nicht ausschließen, gab es auch gleich noch die goldene Züchterauszeichnung für Ausstellung (Schönheit) des DTK


oooouuuaaahhhEigentlich ist Sandra immer fit, aber manchmal tut sie, als ob sie müde wäre


Hallo, ich bin Sandra, der jüngste Spross der braunen Erdhunde und weil ich trotz meiner Kleinheit unheimlich viel Power habe, nennen sie mich alle "brauner Bomber" oder Bömbi!

Dabei bin ich mit meinen gut 6 Kilo -wie meine Schwester Furby - doch ein Hund, der eher im Teckel-Idealmaß liegt

Als Rentnerin ist das Leben Klasse: Erst mal richtig ausschlafen, natürlich im Federbett, dann ein leckeres Tässchen Cappuccino (das hat sie sich selbst gegönnt, als Herrchen mal gerade weg war - erwischt -)...           Criss kann jetzt so richtig ihren Lebensabend genießen, denn bei den braunen Erdhunden werden die Senioren nicht abgeschoben. Nach fast 70 gesprengten Füchsen, zahlreichen Nachsuchen und Drückjagden und sechs großen Würfen hat sie sich das verdient...


Mannomann, ist das ein geiler SommerSo kann man den Ruhestand genießen. Obwohl sie sich über weite Strecken ihres Lebens nicht besonders vertrugen, jetzt sind sich Daisy vom Wasserberg (14) und Criss von den braunen Erdhunden (12)fast immer einig.

Erinnerung an einen schönen Prüfungstag mit Lotte in Lothringen.

Mitglied im Deutschen Teckelklub 1888 e. V.

Schon von frühster Jugend an hatte ich als Sohn eines Försters innigen Kontakt zur Jagd und zum Einsatz von Jagdgebrauchshunden. Besonders angetan hatten es mir seit eh und je die Rauhhaarteckel, die ich wegen ihrer Intelligenz, Pfiffigkeit und Anschmiegsamkeit besonders schätze. Mehr als die saufarbigen Rauhhaarteckel, die heute den Großteil des Dackelvolkes ausmachen, liebe ich jedoch die Farbvaritäten Braun, Schoko und  Schwarzrot.

Die jagdlichen Bedingungen haben sich in Deutschland wegen der Niedergänge des Niederwildes in großen Regionen, wegen der Zersiedlung der Landschaft, der industriellen Ausrichtung der Landwirtschaft und unsinniger Gesetze auf Druck der Ökoidiologen (z.B. Schutz gefiederter Beutegreifer) stark geändert. Andere Arten, die im Wald und den Waldrandgebieten leben, wie Rehwild, Schwarzwild, Fuchs, Dachs und Krähen hingegen sind gerade durch diese Verhältnisse begünstigt, stark in der Population angestiegen.      Um bei diesen Arten gesunde Populationen zu erhalten und die Schäden, die durch sie für die Landwirtschaft, das Ökosystem (Kleintiere und Niederwild werden durch Fuchs, Dachs und Rabenvögel in der Existenz bedroht, wenn deren Populationen übergroß werden) aber auch für die menschliche Gesundheit (Stichwort: kleiner Fuchsbandwurm) in Grenzen zu halten, ist eine intensive Bejagung dieser Arten nach den Regeln des Waidwerks geradezu Pflicht.

Bei der Waldjagd auf Schwarzwild, Rehwild, Fuchs und Dachs zeigen die "kleinen" Dackel wahre Größe: Zwar ist wegen der sogenannten "Schönheitszucht" und der Tatsache, dass Dackel als Familienhunde sich auch bei Nichtjägern großer Beliebtheit erfreuen, heute nur noch ein kleiner Teil der Teckel Jagdhunde, und davon nur ein Teil richtig gut. Wenn man jedoch einen solchen Hund hat, dann weiß man jedoch erst, welchen Spaß das Jagen machen kann. Dennoch ist auch die Schönheitszucht in gewisser Weise wichtig, wenn sie das Zuchtgeschehen nicht dominiert, denn sie bietet auch der jadlichen Teckelzucht einen Genpool, auf den man zurückgreifen kann und auch sollte, denn vielen anderen Jagdhunderassen steht etwas Vergleichbares nicht zur Verfügung, und deshalb gibt`s dort schon züchterische Probleme mit der "Enge der Blutlinien". Problem bei der so genannten "Schönheitszucht" ist, dass die Anlagen und Wesensmerkmale, die den Teckel als solchen ausmachen unter Umständen weggezüchtet werden, wie Spurlaut, Schussfestigkeit, Nase, Schärfe (Mut) und letztlich etwas dabei herauskommt, was so aussieht wie Dackel - in dem jedoch kein Dackel mehr drin ist. Im Zwinger "von den braunen Erdhunden" steht die Jagd im Vordergrund. Die kleine Teckelmeute besteht zurzeit aus vier Hündinnen, Urgroßmutter, Großmutter, Mutter und Kind.

Stammmutter ist die braune Hündin Daisy vom Wasserberg, von meiner Familie auch "Scheißerböckchen" genannt, auf dem Fotos oben mit einem Wurf Welpen nach dem IACH und Gebrauchssieger Yago von der Fränkischen Schweiz. Vielleicht hat sie und meine Vorliebe für braune Dackel zu dem etwas eigenartigen Zwingernamen "von den braunen Erdhunden" beigetragen. Braune Rauhhaarteckel sind immer eine Augenweide: im Schnee, im jungen saftiggrünen Gras, im dürren Laub... Auf der Jagd ist es jedoch wichtig, sie mit einem deutlichen Signalband zu versehen, damit auch bei den nervösen Jägern der Finger gerade bleibt.

In meinem Zwinger habe ich mich der Zucht der Rauhhaar-Normalteckel in den selteneren Farbvarietäten Braun, Braunrot und Schwarzrot verschrieben. Die Braunfärbung wird bei den Teckeln durch ein rezessives Gen verursacht, das die Pigmentierung verdünnt und daher die Teile der Behaarung, die bei vollpigmentierten Teckeln schwarz bis schiefergrau sind, braun erscheinen lässt. Die schwarzrote Färbung wird ebenfalls durch ein rezessives Gen verursacht, das die zonenmäßige Unterteilung der Haarfärbung bei der Wildfarbe (saufarbig) in schwarze bis dunkelgraue und in gelbe bis gelbrote Bereiche aufhebt, und für eine durchgängige dunkle Pigmentierung des gesamten Haares sorgt. Genetisch haben diese beiden Faktoren nichts miteinander zu tun. Es treten jedoch in bestimmten Linien beide Gene auf. Besonders reizvoll sind die schokoladenfarbigen (braunroten) Teckel, die beide Gene kombiniert in reinerbiger Form tragen.

Auf dem Foto, das Welpen aus der Paarung der Criss von den braunen Erdhunden mit IACH Wolf's Gauner aus dem K-Wurf zeigt, sind die beiden Farbvarietäten Braun (braun-saufarbig) und Schoko (braunrot) sehr gut zu erkennen. In Reinzucht kann man jedoch leider weder braune und schokoladenfarbige Rauhhaarteckel züchten, weil man dann die Selektionsbasis so verkleinern würde, dass züchterisch sowohl in Bezug auf das Exterieur wie auch auf die Leistungen der Hunde Rückschritt programmiert wäre. Deshalb sollte man immer wieder einwandfreie dunkelsaufarbene Hunde mit hervorragendem Exterieur, bestem unterwollreichem Rauhhaar und natürlich Top-Jagd-Anlagen in die Zucht einstellen - am besten solche, die sowohl die Erbanlage für Braun, wie auch die für Schwarzrot tragen - und davon gibt es einige im DTK.

Hunde, die das "Braungen" tragen, sollten jedoch nicht mit roten oder hellsaufarbigen Hunden verpaart werden, denn dann fallen irgendwann die unerwünschten Hellbraunen (dürrlaubfarbigen) oder  Hellroten (vizlafarbigen) mit den hellen Augen und braunen Nasenschwämmen. Auch sollte man sowohl bei der Zucht auf braune wie auch bei der Zucht auf schwarzrote Teckel nur solche dunkelsaufarbene Hunde zur Zucht verwenden, die einen kräftigroten Brand zeigen und bei denen die Augenfarbe dunkel ist. Bei saufarbenen Hunden mögen beige oder gelbliche Füße noch tolerierbar sein, bei schwarzroten oder braunen Hunden sehen sie unmöglich aus. Die immer größere Begeisterung für braune Rauhhaarteckel - für schwarzrote ist sie in der Jägerschaft ohnehin sehr groß - sollte eigentlich mehr Züchter für diese interessanten Farbvarietäten begeistern können, auch wenn ihre Zucht nicht einfach ist.

Der Wurf  nach GS Perry vom Waldesgraben ist nicht nur kerngesund, sondern auch rein braun-schwarzrot. Bei der Aufzucht der Welpen wird von Beginn an höchster Wert auf eine menschen- und jagdbezogene Prägung gelegt. Ab 4. Woche leben die Welpen im Zwinger, der mit einer Hütte mit wärmender Bodenplatte ausgestattet ist und mit freiem Boden, in dem die Welpen bereits durch Buddeln früh ihre Schultermuskulatur stärken können. Unter Aufsicht können sie im wilden und abenteuerlichen Garten spielen. Über mitgebrachte "Jagdrequisiten" und bei Waldspaziergängen erfahren sie früh jagdliche Prägung und haben reichlich Möglichkeiten ihre Anlagen zu erkennen und auszuleben sowie Passion zu entwickeln.

Das Spielen der Welpen - hier aus einer Paarung der Daisy vom Wasserberg mit Wolf's Gauner - mit einer frischen Sauschwarte birgt gewisse Gefahren in sich, da die Schweine mit dem Aujetzkyschem Virus infiziert sein können, der für Raubtiere (Hunde, Katzen, Füchse) tödlich ist. Besser sind da Decken und Aufbruch frisch erlegter Rehe, Hasenbälge und ähnliches. Mit Teilen von erlegten Füchsen  sollte man die Welpen - wenn überhaupt (Tollwut- und Bandwurmgefahr) - erst zwei Wochen nach der Vollimpfung gegen Tollwut Kontakt aufnehmen lassen. Neben der selten gewordenen Tollwut birgt der mittlerweile zumindest in Süddeutschland sehr stark verbreitete kleine Fuchsbandwurm Gefahren in sich. Hunde können sich zwar nicht selbst durch Fuchskontakt mit dem kleinen Fuchsbandwurm infizieren, sondern nur wie der Fuchs durch Fressen mäuseartiger Kleinnager, die häufig in der Leber die Finnen tragen. Beim Belecken und Schmusen kann der Hund jedoch die Bandwurmeier vom Fuchs auf den Menschen bringen (wie das Bienchen den Pollen von Blüte zu Blüte). Wenn man Füchse als Schleppenwild benutzt, oder mit Dackeln Füchse bejagt, sollte man sich deshalb tunlichst an die Grundsätze der Hygiene halten. Der Mensch wird meistens durch Einatmen der Eier mit dem Fuchsbandwurm infiziert. Weil er kein typischer Zwischenwirt (Nager) ist, ist die Möglichkeit der Infektion relativ gering, erfolgt sie dennoch, ist sie sehr gefährlich und endet nicht selten tödlich.

Die Fütterung der Welpen ist von Beginn an vielseitig und artgerecht. Neben einem Brei aus eingeweichtem Welpentrockenfutter und spezieller Welpenmich lernen sie bereits sehr früh auch "Köstlichkeiten" wie grünen Pansen und rohes Fleisch kennenlernen. So freut sich hier - im zarten Alter von acht Wochen - die heutige Zucht-Hündin Furby über einen "anständigen Lappen" Pansen.

Wichtig sind auch die Haltungsbedingungen der Hunde: Optimal ist immer die Haltung im Haus, als Einzelhund oder  im Kleinrudel (2-3 Hunde) immer in Kontakt mit den Menschen, mit der zeitweisen Unterbringung in einem tiergerechten großen Zwinger mit Liegeplatz, Schutzhütte und der Möglichkeit, sich zu beschäftigen, beispielsweise zu buddeln (Lieblingsbeschäftigung vieler Teckel). Bei der Haltung mehrer Hunden ist deutlich höherer Aufwand zu betreiben, um zu gewährleisten, dass die Hunde seelisch keinen Schaden leiden. Die Haltung in Massenzuchten wird den Tieren nicht gerecht, auch wenn sie hygienischen Ansprüchen genügt und die Hunde regelmäßig gefüttert und "ausgemistet" werden.

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